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Oneness Deeksha

 

Kapitel:

Golden Age

Bhagavan

Amma

Bhagavan's Lehre

Zusammenfassung

 

 

Oneness Deeksha

Im Sommer 2008 besuchte ich die Oneness University in Südindien und nahm an einem Initiationskurs für "Deeksha-Geber" teil. Mein Leben und meine Weltsicht haben sich seit dem enorm verändert, und zwar zum Positiven. Erst im Dezember 2007 hörte ich zum ersten Mal von den Lehren des Begründers der sog. "Golden Age Bewegung", Sri Bhagavan. Im Januar 2008 meldete ich mich für eines seiner Seminare in Indien an und schon im Juni des selben Jahres saß ich in einem mir bis dahin völlig fremden Land unter fremden Leuten und lies mich auf eine Reise zu mir selbst ein, die mich bis heute nicht mehr losgelassen hat. Viele meiner Probleme, von denen ich oft dachte: "Warum passiert das immer mir?", fanden eine Lösung. Die Welt wurde nicht unbedingt einfacher, aber doch erheblich besser zu verstehen, für mich. Mir wurden geistige Instrumente geschenkt, mit denen ich mich und meine Umwelt besser verstehen konnte.

 

"Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden."
Reinhold Niebuhr

 

In meinen Meditationsrunden fließen immer auch mal wieder Deekshas mit ein. Einige meiner Freunde sind inzwischen ebenfalls durch den entsprechenden Selbstfindungsprozess gegangen und Deeksha-Geber geworden. Aber was genau ist eine Deeksha und welche Gedanken stehen hinter dem Bewusstwerdungsprozess, den Bhagavan dort in Südindien initiiert?

Eine gute Erklärung fand ich unter anderem auf der Seite von Eckard Schulz [www.pro.deekshateam.de] Folgender Text kann dort auch als PDF heruntergeladen werden.

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>> Die Golden Age Bewegung

Sri Amma und Sri Kalki Bhagavan sind die Begründer der "Golden Age Bewegung", die in sich keine kontrollierte Organisation darstellt, sondern eine undogmatische Bewegung der Bewusstseinsentwicklung - weitergegeben von Mensch zu Mensch durch die spirituelle Lehre/Selbst-Heilung der "Deeksha". Deeksha wird nun weltweit in vielen Ländern zur spirituellen Reifung und Erkenntnis eingesetzt.

 

Amma und Bhagavan
Sie sind ein liebevolles, indisches Ehepaar, seit ca. 30 Jahren verheiratet, haben einen Sohn und eine Enkeltochter. Sie sind nicht nur sanft und demütig, sondern vor allem auch auf sehr liebevolle Weise humorvoll und gelassen, dabei gleichzeitig sehr konzentriert in ihrer Arbeit. In Golden City, ihrem Ausbildungs- und Therapiezentrum in Süd-Indien (Oneness University), gibt es keine Jünger oder Abhängige, sondern Studenten des Bewusstseins aus allen Religionen und Ländern. Es gibt keinen Personenkult, sondern tiefe Dankbarkeit und liebevolle Anerkennung ihrer höchst effizienten Arbeit der Eröffnung spiritueller Wachstumsmöglichkeiten. Diese Arbeit und diese unglaublichen Möglichkeiten, die den modernen Bedürfnissen völlig entsprechen, gehören nicht nur Indien, sondern der ganzen Welt. Mit Eröffnung der "Pyramide der Erleuchtung" (Oneness Tempel) Ende 2005/Anfang 2006 werden sich noch weit grössere spirituelle Möglichkeiten für die Menschheit auftun. Der Oneness Tempel wird ein Tempel, eine Kirche für alle Menschen und Religionen sein. Er wird vollkommen leer sein, ohne jegliche Dekoration. Im obersten Stockwerk wird ein Thron stehen, auf dem jeder Mensch gemäss seines Glaubens, Erziehung und Werdeganges sein persönliches Heiligtum erblicken und erfahren kann.


"Es gibt nur eine Quelle der Energie in diesem Universum."
Sri Kalki Bhagavan

Sri Murti - AmmaBhagavanSri Murti - AmmaBhagavan

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Über Sri Bhagavan
Als er ein kleines Kind war, fühlte Sri Bhagavan, dass etwas mit der Menschheit falsch gelaufen war. Zuvor hatten Kriege eine klar erkennbare Ursache, jetzt schienen sie eher etwas wie eine Krankheit geworden zu sein. Sri Bhagavan erkannte, dass alle Probleme, denen wir in der heutigen Zeit gegenüberstehen, nur eine Ursache haben – die vom Menschen als Realität erlebte Trennung des Ich vom Rest der Schöpfung. Irgendwo tief in seinem Inneren fühlte er, dass er der Menscheit helfen müsse, wirklich glücklich zu werden, da dies alle Probleme an der Wurzel lösen würde. Er erkannte auch die traurige Tatsache, dass die Menschheit nicht transformiert wurde trotz der harten Bemühungen seit tausenden von Jahren. Etwas schien irgendwo schiefgelaufen zu sein, und er fühlte sich zuversichtlich, dass er eines Tages in der Lage sein würde, der Menschheit dabei zu helfen, ihr langerwartetes Ziel der Inneren Freiheit und Freude zu erreichen. Seine Eltern, Mrs Vaidharbi and Mr Varadharajalu, begrüssten ihr erstes Kind (Sri Bhagavan) am 7. März 1949 in der Stadt Nathan im North Arcot District im Staate Tamil Nadu, Südindien. Später sollten sie noch zwei Söhne und eine Tochter bekommen.
    Sri Bhagavan war ein sehr ungewöhnliches Kind. Er war immer introvertiert und nur darüber besorgt, wie man der Menschheit absolute Freiheit geben könne. Er arbeitete an verschiedenen Orten und heiratete 1976 Padmavati Devi (Amma). In den 1980ern öffneten Amma, Sri Bhagavan und sein Freund aus Kindertagen, Shankarji, eine spirituelle Schule mit dem Namen Jeevashram. Hier nahm das göttliche Phänomen im Juli 1989 seinen Anfang. Auf einmal begannen die Schüler Zustände kosmischen Bewusstseins zu erleben. Viele von ihnen wurden zu wahren Propheten und Mystikern. Grosse Wunder wurden zu einem täglichen Ereignis im Leben dieser Schüler. Nach einiger Zeit beschlossen Sri Bhagavan und Amma, nun mit ihrem eigentlichen Projekt, von dem sie nun sicher waren, dass es erfolgreich sein würde, zu beginnen – den Zustand des Einsseins (Oneness) auf die Menschheit zu übertragen. Von einem bescheidenen Anfang im Jahre 1991 hat die Oneness University von Sri Bhagavan heute ungefähr 15-30 Millionen Anhänger aus aller Welt. Diese Zahl vergrössert sich täglich, und viele Länder kommen jedes Jahr hinzu.

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Amma
Sie wurde am 15. August 1954 im schönen Dorf Sangham im Staat Andra Pradesh, Südindien geboren. Sie wird für ihre Weisheit und ihre kindesgleiche Einfachheit geliebt und hat Schwierigkeiten, Nein zu sagen, wenn sie um etwas gebeten wird. Das ist einer der Gründe für die grossen Wunder, die geschehen, wenn Menschen sie um Hilfe bitten. Menschen wie Amma und Sri Bhagavan werden in Indien als Avatare bezeichnet. Ihnen selbst ist es nicht wichtig, welche Namen oder Titel ihnen verschiedene Menschen geben. Man kann sagen, dass sie ein Wesen in zwei Körpern sind, und beide können den Zustand des Einsseins auf jegliche Anzahl von Menschen übertragen. Sri Bhagavan ist derjenige, der den Prozess führt, und Amma generiert enorme Energie, so dass der Zustand des Einsseins für jeden erreichbar wird. Wenn man ihn um Heilung bittet, sagt Sri Bhagavan den Leuten oft, dass sie Amma bitten sollen, da sie schneller als er reagieren wird, weil sie die Verkörperung von Shakti ist, der weiblichen göttlichen Kraft. Diejenigen, welche einen inneren Kontakt (Freundschaft) sowohl mit Sri Bhagavan als auch Amma haben, werden den Zustand des Einsseins einfacher bekommen. Dies wird den Energie-Kanal für Sonnen- wie auch Mondenergie (Ida und Pingala Nadi) erwecken, und es wird im Inneren ein Gleichgewicht zwischen Yin und Yang geben. 

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Die grundlegenden Lehren Bhagavans
Fire from Heaven - Dawn of a Golden Age: Die grundlegenden Lehren, Kapitel 3, aus Kiara Windriders Buch, das auch bald in Deutsch erscheinen wird. In den Kursen, die im Sri Bhagavan Ashram angeboten werden, geht es in den ersten Tagen darum, sich des Gefängnisses unseres Verstandes bewusst zu werden. Es geht nicht darum, irgendetwas daran zu ändern, denn das kann man nicht. Du bezeugst einfach die Realität deines Verstandes, so wie er ist, die emotionale Ladung, die Gewohnheitsmuster, die Annahmen, die Traumata, die Konditionierungen und die Masken, die wir uns bauen, um zu überleben. Du beginnst die sozialen und spirituellen Persönlichkeiten abzulegen und beginnst die Natur des Verstandes zu verstehen. Es wird dir bewusst, dass es bei Erleuchtung einfach nur um das "Auskuppeln" des Verstandes geht. Wir müssen uns im Klaren darüber sein, dass Erleuchtung nicht bedeutet, den Verstand loszuwerden. Es geht eher darum, das Gefühl eines "Selbst" als ein separates, kontinuierliches Wesen, das wir als "Ich" bezeichnen, aufzulösen. Es geht nicht darum, "kopflos" zu werden, sondern eher darum, das zu werden, was die Buddhisten "aufmerksam" nennen: mit der Realität, so wie sie ist, präsent zu sein!
    Sri Bhagavan sagt, dass es so etwas wie einen persönlichen Verstand nicht gibt. Ja, wir haben individuelle Gedanken, aber diese haben ihren Ursprung in dem, was er als "antiken Verstand" (ancient mind) bezeichnet, eine kollektive "Gedankensphäre" der Menschheit, die seit Anbeginn unserer jetzigen Zivilisation besteht, vielleicht seit 11.000 oder 12.000 Jahren. All unsere Ängste, Unzulänglichkeiten, Aufruhr und Schmerz, all unsere Lüste, Abhängigkeiten, Unsicherheiten und Gier, all unser Hass, Wut, Eifersüchte und Urteile gehören zu dieser Gedankensphäre. Zusätzlich existieren viele unserer Impulse für Güte, Schönheit, Glück und Mut ebenfalls in dieser Gedankensphäre. Man kann sich unser Gehirn wie einen Radioempfänger vorstellen, der diese Frequenzen zufällig auffängt, abhängig von unserem Gemüts- oder Gesundheitszustand, dem physischen Umfeld oder verschiedenen astrologischen Faktoren. Unsere eigenen individuellen Traumata oder Konditionierungen aus der Vergangenheit tragen ebenfalls zur Bandbreite der Frequenzen bei, die wir auswählen. Wie dem auch sei, unsere Gedanken sind nicht unsere eigenen Gedanken. Da unser Gehirn auf Unterscheidung programmiert ist, empfangen wir diese Gedanken, Gefühle, Eindrücke und Emotionen, als ob sie unsere eigenen wären, und trennen uns dadurch sogar noch effektiver vom Rest der Menschheit, die wir als besser, minderwertiger oder irgendwie verschieden von uns wahrnehmen.
    Die meisten von uns fühlen sich mit dem Verstand identifiziert, aber der Verstand und das Selbst sind nicht ein und dasselbe. Der Verstand kann ein sehr nützliches Werkzeug sein. Bei Erleuchtung geht es nicht darum, dem Verstand zu entkommen, wie viele Menschen glauben, sondern einfach darum, sich davon "abzukuppeln". Nach der Erleuchtung wirst du herausfinden, dass du nicht länger vom Verstand kontrolliert wirst und dich von ihm auskuppeln kannst, wenn er nicht benötigt wird. Wenn jedoch der Verstand benötigt wird, kommt das Bewusstsein durch und benutzt den Verstand mit einer Schärfe, Klarheit und Vielseitigkeit, die zuvor nicht möglich war. Vom Verstand ausgekuppelt zu sein bedeutet, das Gefühl eines getrennten Selbst zu verlieren. Erleuchtung ist die Erkenntnis, dass es kein Selbst gibt, das erleuchtet werden könnte. Wir können die Natur des Verstandes nicht verändern. Der Verstand ist einfach der Verstand, aber nach der Erleuchtung ändert sich unsere Beziehung, die wir zum Verstand haben. Wir werden nicht länger von den Inhalten und Konditionierungen des Verstandes versklavt. Gedanken können noch immer kommen und gehen, aber wir begreifen, dass sie nicht "unsere" Gedanken sind, sondern einfach nur eine Ausstrahlung der Gedankensphäre des Einen Verstands. In diesem Erkennen erfahren wir Freiheit. Wir sehen einen Film auf der Leinwand und verlieren uns sehr schnell in der Illusion, dass er echt sei. Wenn wir ihn jedoch verlangsamen, so dass wir ihn Bild für Bild sehen können, erkennen wir, dass es nur ein Film ist. Genau auf die gleiche Weise sind wir von unserem Selbst dazu konditioniert, unser eigenes Leben als lebendigen Film zu sehen. Erleuchtung ist die Verlangsamung der Sinne, wo wir erkennen, dass dieses Gefühl eines fixen, kontinuierlichen Selbst eine Illusion ist, die von den neurologischen Schaltkreisen in unserem Gehirn erzeugt wird. Dort gibt es einen kontinuierlichen Tanz von Persönlichkeiten, aber kein festes oder kontinuierliches Selbst, dass irgendwie von Geburt bis Tod dasselbe bleibt. Wenn es kein Selbst gibt, gibt es keine Begierde oder Anhaftung. Begierden und Anhaftung basieren auf einem Gefühl einer getrennten Existenz oder Selbstherrlichkeit, wo du ununterbrochen Dinge begierst, die du nicht hast, oder das hast, was du nicht begierst. Wenn es kein getrenntes Selbst gibt, verschwinden Anhaftungen und Begierden. Wenn Begierden und Anhaftungen verschwinden, gibt es kein Leiden. Leiden ist einfach nur der Wunsch, etwas anderes zu erleben, als das was ist. Erleuchtung bedeutet, die Wirklichkeit zu erleben, so wie sie dir in jedem Moment entgegenkommt, ohne das Bedürfnis, sich ihr zu widersetzen oder sie zu verändern. Du bist nicht länger von der Wirklichkeit getrennt. Du hast noch immer mentale Bahnen (mental pathways) der Erinnerung und Persönlichkeit, aber es ist nicht länger ein festes Ding. Das Selbst wird durchlässig, und die Winde der Ewigkeit kommen in die Lage, in jedem Moment frisch hindurchzuwehen. Du bist nicht länger eine fixe "Person", sondern ein Tanz von Persönlichkeiten, die in das Bewusstsein hinein- und wieder hinauswehen. Du bist nicht einmal ein Zeuge, der von dir selbst getrennt ist, der beobachtet, wie Dinge im Wind wehen. Du bist der Wind. Du wirst vielleicht noch immer Vorlieben und Abneigungen haben, Emotionen können noch immer auftreten, aber es ist keine Last mehr übrig, und so bald wie sie hochkommen, gehen sie auch genauso wieder, so wie ein kleines Kind, das in einem Moment einen Trotzanfall bekommt und im nächsten Moment in Verwunderung eine kleine Raupe bestaunt. Es mag noch immer im Körper geprägte emotionale Gewohnheitsmuster geben, aber auch diese klingen mit der Zeit ab.
    Eine andere Erkenntnis, die nach der Erleuchtung kommt, ist die, dass dein Körper nicht dein Körper ist. Die meisten Funktionen des Körpers sind unfreiwillig, aber du erkennst, dass sogar die Funktionen, von denen du dachtest, sie seien freiwillig, nicht unter deiner Kontrolle liegen. Während einer Erleuchtungserfahrung berichten viele Menschen, dass ihr Körper durch alle möglichen unfreiwilligen Haltungen und Bewegungen geht, Tränen und Lachen, völlig unabhängig vom persönlichen Willen. Der Körper kann auch völlig unbeweglich werden, und du erkennst, dass es nichts gibt, was du tun kannst, um ihn zur Bewegung zu bringen, bis er sich nicht dazu entscheidet. Deine Beziehung zu deinem Körper verändert sich. Du identifizierst dich nicht länger mir ihm als dein Körper; er wird eher einfach eine schönes Gefährt, welches vom Bewusstsein genutzt werden kann. Du verstehst, wie privilegiert du bist, diesen schönen, lebenden Körper als Hilfsmittel zu haben, das Göttliche in der Welt auszudrücken. Jeder Geschmack, jeder Geruch, jedes Geräusch, alles Gesehene, jede Berührung ist außerordentlich, und als ob du es zum ersten Mal erleben würdest. Jeder Gedanke kommt ebenso mit seiner eigenen lebendigen Frische direkt vom Bewusstsein jedes Moments, eine Erfahrung, welche die Zen Buddhisten als "Anfängergeist" bezeichnen!

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Kurz zusammengefasst lehrt Sri Bhagavan folgendes:
• Es gibt nur einen Verstand - den Antiken Verstand. Er ist durch Trennung und Dualität konditioniert.
• Dein Verstand ist nicht dein Verstand, sondern ein Ausleger dieses Antiken Verstands.
• Ebenso sind deine Gedanken nicht deine eigenen Gedanken, sondern werden von der "Gedankensphäre", die mit diesem Antiken Verstand verbunden ist, heruntergeladen.
• Das Gefühl eines getrennten Selbst entsteht durch die neurologische Struktur des menschlichen Gehirns.
• Dieses "Selbst" erzeugt durch die Erfahrung der eigenen Trennung Begierden, Ablehnungen, Vergleiche und Urteile, welche der Kern des Leidens sind.
• Wenn das Selbst verschwindet, endet das Leiden. Wenn Begierden wegfallen, das Verlangen nach Erleuchtung inbegriffen, dann bist du erleuchtet.
• Wenn das feste Selbst verschwindet, erlebst du dich selbst einfach als einen Tanz von Persönlichkeiten, die beständig auftauchen und verschwinden.
• Dein Körper ist nicht dein Körper. Wenn das Selbst verschwindet, verschwindet auch dein Gefühl, in Besitz des Körpers zu sein, und du erlebst ihn als Gefährt für den göttlichen Tanz des Bewusstseins.
• Der Verstand, der auf Dualität basiert, kann nicht erleuchtet werden.
• Das Selbst, das eine Illusion ist, kann nicht erleuchtet werden.
• Erleuchtung ist die Erkenntnis, dass es kein Selbst gibt, das erleuchtet werden kann. <<

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Während des Kurses in Indien kamen wir auch mit Lehren und Elementen aus der yogischen Tradition in Berührung, die Bhagavan ganz natürlich mit benutzte. Tatsächlich lernte ich das reine Kundalini Yoga nach Yogi Bhajan erst nach meinem Kontakt (oder gerade über diesen) mit der Oneness-Philosophie kennen. Beides trägt nach meiner Erfahrung eine große Wahrheit in sich. Die Techniken und Philosophien beider Lehren sind allein für sich mögliche Wege auf der persönlichen Reise zur individuellen Bewusstwerdung, und da gibt es bestimmt noch viele mehr.  Für mich ist die Kombination aus den Erfahrungen und Lehren nach Bhagavan sowie die Praxis des Kundalini Yoga nach Yogi Bhajan wie auch von Teilen des Sikh Dharma ein wertvoller Bestandteil meiner Selbst geworden, die ich nicht mehr missen möchte. Das Faszinierende an beiden ist nach meiner Auffassung, dass sie sich nicht gegenseitig ausschließen, sondern eher zu ergänzen scheinen. Jede Lehre, die sich nicht als allein seelig machende verkauft, trägt für mich die Energie des einen Gottes, des Schöpfergeistes allen Seins - eben den Gedanken von Oneness [dt. Einssein].

 

"Verharre nicht auf dem, was trennt,
sondern suche nach dem, was verbindet."

Agia Akaal Singh

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